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Quo vadis? Die perfekte Bilddarstellung für E-Books

iBooks auf dem iPhone mit 2 Bildern nebeneinander

Digitale Formate funktionieren anders, als das gute alte Gedruckte. Ein klassischer Fall bei dem das schnell ersichtlich wird, ist die Darstellung von Bildern auf verschiedenen Displaygrößen. Ein Bild mit einer definierten Breite von 100% füllt ein Smartphone voll aus, größer lässt es sich nicht darstellen. Auf einem Desktopmonitor mit 27 Zoll oder mehr, würden aber auch 50% oder gar weniger reichen. Muss man dafür nun 2 verschiedene E-Books bauen?

Natürlich nicht! Seit EPUB3 gibt es zur Steuerung in Abhängigkeit von Geräteeigenschaften die Media Queries. Das folgende Videotutorial gibt einen kurzen Einblick:

Linkliste:

Nachtrag:

Nachdem ich den Beitrag veröffentlicht hatte, gab es auch gleich eine Diskussion zum Thema auf Twitter; Kernpunkt: Media Queries werden nicht auf allen Geräten unterstützt und führen teilweise gar zu Darstellungsproblemen.

Dazu kann man sagen: Das stimmt leider hier und da. Die eReader und Apps am Markt setzen den EPUB Standard teilweise extrem dürftig um, man fühlt sich dabei an das Internet in den 90ern erinnert. Aber mal ganz provokat: Wenn es keine vernünftigen E-Books gibt, warum sollten sich dann endlich mal die Hersteller bewegen?

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